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Vorsprung durch Projektarbeit: Was die Linie vom Projektleiter lernen kann

Beitrag Cornelia Wüst, Geschäftsführerin der Tiba Coaching GmbH

Wer einen Blick in den heutigen Arbeitsalltag wirft, dem wird klar: an Snapchat, Twitter und Instagram führt kaum ein Weg vorbei. Endnutzer beziehen aus den sozialen Netzwerken ihre Ideen, Inspirationen und Kaufanregungen. Für die Unternehmensseite bedeutet dies, Abstand zu nehmen vom traditionellen Verkaufsprozess und Einlassen auf die vielfältigen Möglichkeiten, welche die digitale Welt mittlerweile bietet. Einerseits spannend, andererseits aber auch eine ganz schöne Herausforderung. Denn wer kann schon erahnen, wohin uns die Digitalisierung noch führen wird? In diesen Zeiten größter Vernetzung hängen Entscheidungen an ein paar schnellen Klicks, sozialer Austausch erfolgt über Emojis, die jeden Gemütszustand zum Ausdruck bringen können.

Diese Entwicklungen haben unweigerlich dazu geführt, dass der Führungsstil in vielen Unternehmen überdacht, ja quasi neu entworfen werden muss. Manager und Führungskräfte, die an alten und überholten Konzepten festhalten, werden in modernen Organisationstrukturen schon bald in Frage gestellt. Flexibilität, Empathie, Vertrauenskultur, Co-Creation – nur ein paar Trends in der Führung, die schon heute vielerorts angesagt sind.
Gerade bei Projektleitern, welche ohnehin übergreifend und matrixungebunden arbeiten, lässt sich ein kooperativer Führungsstil besonders gut beobachten. Es verwundert daher nicht, dass Projektleiter als Führungskräfte immer gefragter werden. Wer flexibel auf ständig wechselnde Projektsituationen eingehen kann, der kann auch unkompliziert und schnell auf unterschiedliche Führungsanforderungen reagieren.
Der Kunde wünscht heute dies und morgen das? Wer empathisch führt, kann seine Mitarbeiter erfolgreich motivieren, mit solch sprunghaften Kaufentscheidungen kompetent umzugehen. Der kontinuierliche Wandel der Arbeitslandschaft führt zu Unsicherheiten? Eine gute Führungskraft weiß agil und flexibel mit dieser Unsicherheit umzugehen. Sie schafft Vertrauen, welches im Gesamten zu einer Arbeitskultur führt, die das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigert und dennoch die erwarteten Leistungsziele erreicht. So wirkt der Blick in die Zukunft auch nicht länger beängstigend, sondern kann sogar als Motor für das Team werden. Werden erst einmal Energien freigesetzt, die vorwärts gerichtet sind, können Ziele schneller und effizienter erreicht werden.

Es bedarf für diese Art der Führung jedoch auch Umsicht. Persönliche Einstellungen sollten immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden. Fragen wie „Machen wir die richtigen Dinge?“ und „Machen wir die Dinge richtig?“ sind dafür unausweichlich. Selbstreflektion als Möglichkeit zur stetigen Optimierung. So wie auch im Projekt immer wieder gefragt werden muss: bin ich noch auf dem geplanten Projektkurs? Sind Zeit, Qualität und Kosten noch im Gleichgewicht? Wie ist die Stimmung im Team und ziehen alle noch am gleichen Strang?

Wer als Führungskraft lernen möchte mit den Komplexitäten in einer digitalisierten und vernetzen Arbeitswelt umzugehen, kann von den Kompetenzen eines Projektleiters profitieren. Führungskräfte von heute müssen darüber hinaus verstärkt ihre sozialen und empathischen Fähigkeiten entwickeln. Ähnlich zu der Rolle eines Coaches müssen sie lernen zuzuhören, eine Feedback-Kultur zu fördern, Wertschätzung zu vermitteln und kollaborativen Austausch zu ermöglichen.
Nur so lässt sich heutigen Herausforderungen gestärkt begegnen. Nur so können eine Fehlerkultur vergemeinschaftet und Optimierungen erzielt werden. Und nur so bildet sich langfristig eine Führungskultur heraus, die Innovation und mutiges, kreatives Denken freisetzt.

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